Das Leben ist Beschleunigung.
Da muss man aufpassen,
dass man nicht mal aus der Kurve getragen wird und an der Wand zerschellt.
Also rechtzeitig den Fuß vom Gas
und entschleunigen,
wie ich es gerade mache.
Oktober 24, 2009 von schanzenbach
Das Leben ist Beschleunigung.
Da muss man aufpassen,
dass man nicht mal aus der Kurve getragen wird und an der Wand zerschellt.
Also rechtzeitig den Fuß vom Gas
und entschleunigen,
wie ich es gerade mache.
Frei nach Tom Liwa:
“Wirk ich gesetzt? Ich hoffe, das legt sich.”
;o)
entschleunigen ist eines der lieblingsworte von toriam.
wer entschleunigt lebt, lebt besser.
wer besser lebt, fühlt sich besser.
wer sich besser fühlt, lebt entschleunigter.
ein hoch auf die rennschnecken aller länder. vereinigt und entschleunigt euch.
Mein lieber Herr Toriam, du weißt ja, in diesem Punkt bist du ein Vorbild für mich. Denn genetisch bedingt, neige ich zur permanenten Beschleunigung.
@ skriptum: Manches legt sich nie. An manchem kann man dran arbeiten. “Gesetzt” zu sein bedeutet für mich aber, eigentlich nicht mehr zu leben und seine kreative Kindlichkeit verloren zu haben. Das Leben ist ein spannendes Spiel – zwischen Beschleunigung und Abbremsen.
Schleunigst einen Gang runterschalten und um sich blicken …
Natürlich ist das Leben nur spannend, wenn genügend Adrenalin ausgeschüttet wird. Nach einem solchen Schub muß dann aber auch die Entspannung folgen. Wenn beides sich die Waage hält, wenn das Gleichgewicht gewährleistet ist, dann ist es lebenswert, das Leben.
“Gesetzt” kann hier aber auch ein Synonym für “abgeklärt” sein. Wer sich jedoch für zu abgeklärt hält, verliert leicht den Blick für das Wesentliche. Insofern ist es gar nicht schlecht, wenn sich das zumindest ab und zu etwas legt.
Zum Beispiel durch Ausbremsen der Selbstübezeugung.
Oder Selbstüberschätzung?
uff……jetzt ECHT
..
im Auto?
..
oder im Leben?
Lieber Schanzenbach pass gut auf dich auf und zieh öfters mal die Notbremse wenn es fürs entschleunigen zu spät ist.
Mehr Ruhe mehr Gelassenheit mehr Spaß und mehr den Blick aufs Wesentliche gerichtet das sind meine wichtigsten Anliegen in diese Jahr und sicherlich im Nächsten….einen Gang runterschalten und genießen!
Schöne Sonntägliche Stunden wünsch ich dir!
Bonafilia
Sehr gut erkannt. Ab und an mal bisschen das Gas wegnehmen, erhöht nicht nur die Lebensdauer. Plötzlich sieht man wieder die Blumen am Wegesrand, an denen man sonst blind vorbei rast
Oft wird man durch Situationen im Leben beschleinigt, kann sich nicht wehren, nur versuchen, so unbeschadet wie möglich es zu überstehen.
Wohin dieser ganze Zeitkult führt, sieht man schon daran, daß eine Zeit alleine nicht mehr ausreicht, sondern es Sommerzeit und Winterzeit braucht. Und da dann diese Umstellerei jedesmal…
Beim Frühstück fing das Elend an, in Form von 66-Minuten-Eiern. Meine Frau dachte nämlich, ich hätte die Eieruhr bereits zurückgedreht. Dann wollte ich die Uhr im
Fernseher winterzeiten. Dabei hab ich dann die Programmplatzbelegungen gelöscht. Zwei Stunden hat´s gedauert, bis der Schaden behoben war. Später erzählte mir ein Freund, daß sich die Uhr im Fernseher ganz automatisch umstellt. Als ich die Autouhr einrichtete, kam ich versehentlich an die Handbremse – der Wagen
knallte gegen den Audi des Nachbarn. Der saß auch gerade hinterm Steuer und hatte seine Uhr frisch justiert. Durch den Aufprall hat es ihm alles um 4 Stunden verstellt. Er sagte, seit früh um Fünf bossele er an der Uhr rum,
anschließend schlug er mich zusammen.
Dann ist mir noch der Computer abgestürzt, und laut Faxgerät hatten wir den 83. Dezember 1842, 0.97 Uhr. Bei meiner Quarzuhr hab ich mir dann schon weniger Mühe gegeben. Ich schlug mit einem Hammer auf das Teil und schmiß es weg. Meine Frau wollte dann noch die Gasuhr umstellen. Ich konnte sie nur mit Gewalt davon abhalten, die Verplombung aufzubrechen. Nein, diese eine Stunde Zeitgewinn kostete mich einen ganzen Tag. Und wenn einer sagt, im Frühjahr wird mir die gesparte Stunde wieder weggenommen, dann hab ich das Gefühl, ich werde ständig betrogen.
Liebe Grüße zwischendurch! Ich hoffe, es geht so langsam wieder …
Alles Liebe,
Heike.
..und manchmal heißt es dann doch “Gas geben” mit Tempo ran…das mach ich jetzt gerade!
Zwischendurchgrüße, lieber Herr Schanzenbach.
Mal wieder.
Und alles Liebe!
Heike
Ich weiß zwar nicht, wo du dich “rumtreibst”, aber ich grüße dich auch und wünsche alles Gute!
LG
Bärbel
noch jemand zuhause?….oder war die Fahrt nun doch zu rasant?
Ein Lebenszeichen bittttttttteeeeee!
Bonafilia
LG
Wo steckst du denn mein Freund?
*sorgenmach*
Und manchmal muss man nicht nur entschleunigen, sondern auch anhalten, kehrt machen, um sich in einer ruhigen Nische zu flüchten, um sich ausruhen, Kraft zu tanken und über einige Dinge in aller Ruhe nachzudenken.
DAAANKE an alle, für ihre Kommentare.
Schön, dass du dich gemeldet hast.
[...] Link: Beschleunigung [...]
Schnelligkeit kann helfen, oder schaden. Mit welcher Geschwindigkeit man durch das Leben geht, entscheidet jeder für sich selbst.
Wer langsamer bremst ist länger schnell. (ist eh klar!)
:banane: