Wortman hatte die Idee (super Fotos – also unbedingt anschauen).
Und jetzt hab ich’s auch mal ausprobiert > Underfoot <
Kamera auf den Boden legen, grob anvisieren, auslösen.
Diese ungewöhnliche Perspektive mit nicht genau planbaren Ergebnissen >> davon kann man richtig süchtig werden, finde ich. Hier meine ersten Fotos >

Terrasse
… mit Mini, steinernem Gnom als Türwächter, Schuhabstreifer …
… dann …

Eingang
> das sieht man <
wenn man mich besucht, am Eingang stolpert,
auf den Bauch fällt und nach rechts schaut …
KLASSE!! Wusste doch, ich kann dich mit diesem Virus süchtig machen
Gefällt mir sehr gut mit dem steinernen Gnom. Mal was ganz anderes.
Sollte ich bei dir mal auf die Nase fallen, werde ich es mir merken, den Kopf dabei nach rechts zu drehen
Am Wochenende werde ich mich dem Underfoot-Virus hingeben. Heute auf die Schnelle nur 1m vor der Tür, 1m hinter der Tür – hanz schön faul von mir.
Übrigens der Gnom beschützt mich bei Tag und Nacht. Und kontrolliert alle Besucher. Er schaut zwar auf den ersten Blick etwas grimmig (das sieht man auf dem Foto nicht), aber er ist meist gaaanz lieb.
Diese Art Fotografie macht eben so viel Spaß, weil man eben nur grob die Richtung schätzt und nichts macht außer auslösen. Ich denke, wenn man richtig daran gehen würde (wie bei normalen Fotos) ist der ganze Effekt wahrscheinlich auch nicht mehr so interessant.
So, so, der Gnom kontrolliert die Besucher… hat er eine Kamera eingebaut?
Du hast Recht > den Reiz des Authentischen sollte man NICHT durch Wiederholung einer Aufnahme (z.B. bei mir > Kopf des Gnoms und mehr von der Eingangsstufe hätte man eigentlich sehen sollen) und auch NICHT durch nachträgliche Bildbearbeitung bzw. Veränderung des Ausschnitts kaputt machen.
Außerdem kann er auch nicht Kopf und Augen drehen und der Sockel ist leider auch nicht beweglich. Ich muss also nicht befürchten, dass er bei schlechtem Wetter plötzlich scharrend und krächzend neben mir in der Wohnung steht. TROTZDEM beschützt er mich
Gnomsche Augenkamera? Leider nicht
Das stelle ich mir grade mal vor – wenn der Gnom plötzlich in deinem Wohnzimmer steht
Das ist etwas, was ich so gar nicht mag – diese totalen Überarbeitungen von Fotos. Ich sag nichts gegen schärfen oder Kontraste verändern, wenn es sein muss.
Ich erinnere mich da an einen Fotowettbewerb, der letztes Jahr hier bei WP lief. Die Gewinner waren alles mit Photoshop bearbeitete Bilder, wo man das Originalbild kaum noch erkennen konnte. Das hat für mich nichts mehr mit Fotowettbewerb zu tun.
Seitdem habe ich auch keinen mehr mitgemacht.
Und ICH liebe eigentlich fotografische Inszenierungen (je perfekter desto besser) mit anschließender digitalen Optimierung. Denn das bietet mir ZWEI kreative Highlights > zuerst die Aufnahme und dann die digitale Veränderung.
Vielleicht bin ich deshalb auch von der authentischen, unverfälschten Art der Underfoot-Fotografie so begeistert – weils sie mir neue Möglichkeiten eröffnet … für mich ist es eine neue Art des fotografischen Sehens …
Du bist ein echter Fotograf
Hätte ich das gelernt, wären für mich die fotografischen Inszenierungen auch das Wichtigste.
Dadurch, dass sich beim Underfoot nun neue Möglichkeiten offenbaren, sein “Fotoauge” zu prüfen und zu tunen, könnte es ja auch gut sein, dass du dadurch einen kreativen Schub bekommst, um diese Bilder später eben einer Inszenierung zu unterziehen.
Ich wollte mal ein Farbbild in s/w ändern und hatte mich verklickt. Ich wandelte es in ein Strichbild um. Diese Art der Bildgestaltung hat es mir inzwischen sehr angetan.
http://wortman.wordpress.com/2008/10/25/away-to-go/
Ebenso fasziniert bin ich vom den “Falschfarbenspielen”: Das Invertieren und Bearbeiten von farbigen oder S/W-Bildern.
http://wortman.wordpress.com/2009/06/17/river-of-ghosts/
wordpress ist blöd > dein Kommentar war gesperrt, musste ihn extra freigeben.
Also für mich ist “Underfoot” sinnliche, authentische Fotografie – und da sollte man nachtrglich nix mehr ändern.
Und jetzt klick ich mal deine Links an – und lass mich überraschen (siehe mein Kommentar auf deinem Blog
WordPress ist nicht blöd
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Das mit der “sinnlich, authentischen Fotografie” gefällt mir überaus gut. Da müsste man mal was drüber schreiben in Bezug auf die Underfoots.
dachte schon, auf Grund deiner aktuellen HäHämorrhoiden-Story seist du auf dem Index gelandet
Bin mal gespannt, was du über “sinnliche Fotografie von unten” schreibst.
Da muss ich mir erstmal in Ruhe einen Kopf drüber machen.
Tja, sollte ich vielleicht auch mal ausprobieren. bin mal gespannt, was meine Katze dazu meint, wenn ich ein neues Spielzeug plaziere…
aber ehrlich gesagt, mein lieber Schanzenbach-Fotograf, die Dame mit den sinnlichen Lippen und dem Wunderbusen gefällt mir entschieden besser!
@ Bruni: Sicherheitshalber solltest du es mit einer Billigkamera testen. Denn man weiß ja nie, wie Katzen aufs Fotografieren in Bodennähe reagieren
Ok, das Mädchen sieht VIELLEICHT etwas besser aus als der steinerne Gnom. Aber DER kann und will mich beschützen. In schwierigen Zeiten helfen keine sinnliche Lippen
Wow! Tolle Aufnahmen! Wenn ich mit meiner BangkokReiseBeschreibung fertig bin, muss ich das unbedingt auch mal ausprobieren.
Danke und Grüße
Heike
macht dir bestimmt Spass, denn irgendwie ist “underfoot” irgendwie anders, irgendwie trashig und für mich eine “Erholung”
Und jetzt schaue ich mir deine Bangkok-Reise an
Di musst du dir unbedingt ansehen. Sie hat wunderbare Bilder dort gepostet.
Danke, schon passiert und kommentiert
Wann gibt es bei dir mal wieder ein bisschen “Underfoot”?
Nächste Woche und zwar farblos
SUPERRRRRRRRR
Ich liebe diese Underfoot Perspektive!
sie zeigt ein völlig anderes, völlig ungewohntes Bild eines Motivs. Eines vielleicht ganz alltäglichen, banalen Motivs, das daurch einen Reiz bekommt.
Sieht einfach spannend und toll aus!