Geht an einem der ersten Wintertage hinaus, nach den ersten kräftigen Frösten. Sucht euch einen Weiher mit einer dünnen Eisschicht, die noch ganz frisch und glasklar ist. In Ufernähe wird das Eis euch tragen. Dann gleitet weiter hinaus, und weiter. Schließlich werdet ihr an eine Stelle kommen, an der die Eisschicht euch gerade noch trägt. Und dort werdet ihr empfinden, was ich empfand. Das Eis bricht unter euren Füßen weg. Ihr blickt nach unten und seht die weißen Risse, die spinnennetzförmig durchs Eis schießen. Es ist ganz still, aber durch eure Schuhsohlen spürt ihr das plötzliche Beben … „Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss
… dazu ein Winterfoto aus Nürnberg …

Model Heike, Styling Sabrina. Foto von mir
Mütze, Schal, Handschuhe und Stiefel wärmen gut, ich weiß es, denn ohne diese Attribute traue ich mich zur Zeit nicht vor die Tür..(äh, Mütze trage ich doch nie, aber sonst passt es)
Das dünne Eis, das ist eine andere Geschichte. Da bewege ich mich oft, manchmal breche ich fast ein und kenne deshalb das Gefühl gut, so dicht davor…
Das Beben unter den Sohlen spüren und doch immer wieder probieren, ob es nicht doch trägt. Ich höre das Splittern und sehe die Risse. Risse sind wie Narben
Dann scheint wieder die Sonne. Manchmal braucht man ein Weilchen, bis man ihr Strahlen wieder erkennt.
Wer oft schon unter sich das brechende Eis gespürt hat > lebt. Denn Leben bedeutet, Risiken einzugehen, Neues auszuprobieren, neue Wege zu erkunden, ausgetretene Trampelpfade zu meiden und immer kindlich neugierig zu bleiben, immer auf der Suche nach Veränderungen.
Ja, immer schön neugierig bleiben.
Du hast recht, ich bin manchmal zögerlich und wage nicht genug. Doch habe ich oft gewagt und bin fast ertrunken dabei. Dem Bauchgefühl und sich selbt etwas zutrauen, ich werde daran arbeiten. Manchmal braucht man ein wenig Hilfe
das erinnert mich an meine kindheit. wir konnten es kaum erwarten, bis der teich im schloßpark zugefroren war und wir eishockey spielen konnten. immer wieder mit den füßchen aufs eis und immer wieder einen schritt weiter ins ungewisse. ohne angst noch ein stück weiter – man kann schwimmen und soooo tief war der weiher nicht – und die eisfläsche wird mich schon tragen … das knistern unter den schuhen klang für mich nach abenteuer …
Schal weg!!! Mütze darf drauf bleiben
)))
@Toriam: Das war ja klar.
@Bruni: Du das Eis vielleicht nicht heile überstanden aber da du nur „fast“ ertrunken bist, heißt es doch auch, der Glaube an die Zukunft, an das Gute, Positive hat dich wieder ans Ufer gebracht.
Neues probieren oder wie Renee sagt „es riecht nach Abenteuer“, sind die Grundlagen, sich Veränderungen hingeben zu wollen; sie anzunehmen.
@ nord67: Nur wenn man kindlich neugierig und lernbegierig ist, lohnt es sich zu Leben.
@ Bruni: Aber man muss nicht immer voll auf Risiko gehen. Man kann doch auch mal ausruhen, tief Luft holen, Kraft schöpfen. Liebe Bruni, wer viel wagt, gewinnt zwar viel – aber es kostet immer viel Kraft und Substanz, weil man sehr viel Risiko eingeht.
@ toriam: Dir kann man auch nichts Recht machen
Erst stört es dich, wenn ich ein Mädchen von hinten shoote – und jetzt stört dich der Schal.
@ wortman: Das, was du zu Bruni geschrieben hast > ist auch meine Überzeugung. Nur hast du es besser und treffender formuliert, als ich es könnte.
@ Renee: Es ist (wäre) doch herrlich schön, wenn man auch als Erwachsener sagen kann, das Leben riecht nach Abenteuer. Ohne gleich zögernd zu denken: Warum gehe ich eigentlich das Risiko ein? – Hoppla, schon wieder eine WARUM-Frage ( hi Worti)
Wisst Ihr was? Es ist gut, daß es hier den Toriam gibt. Er ist erfrischend und irgendwie bringt er sogar auf den Punkt! Ich glaube, hier verbirgt sich mehr, als man meint…Na, Toriam, sag was dazu…
wortman, ich habe es ans Ufer geschafft, mußte aber einiges zurücklassen. Gut sind Deine Worte!
Mein lieber SchanzenbachFotograf, bin vom dünnen Eis zurück, obwohl ich tatsächlich von der Substanz, vom „dicken Fell“, einiges verloren habe. Dünnhäutig kommt man wieder an. Es gibt aber so viele gute Pflegeprodukte…!
@Schanzenbach: Lob mich nicht so, ich glaub das sonst noch
Ja, diese WARUM-Fragen sind doch überaus beherrschend
@Bruni: Manchmal ist weniger mehr und etwas zurückgelassenes, ob mit oder ohne Schmerzen macht immer Platz für Neues, neue oder erweiterte Sichtweisen.
Hast es wunderbar erkannt: Ohne das Ufer würdest du keines der möglicherweise guten und überaus passenden Pflegeprodukte kennenlernen.
Wer weiß, vielleicht versteckt sich hinter „Toriam“ mehr, als man vermutet. Ich mag seine kleinen Auflockerungen auch
Liebe Bruni, ich bin auch froh dass es toriam gibt. Nicht nur, weil ich sonst heute Abend allein (schluchz) weggehen müsste (schluchz).
@ wortman:! Ich lob dich nicht – ich sage nur die Wahrheit !
@ Bruni : Denk immer an worti’s Worte > ohne das sichere Ufer würdest du keines der Pflegeprodukte kennen lernen.
seufz – was habt Ihr vor, Ihr beiden? Glühwein, Weihnachtsmarkt oder noch Anspruchvolleres?
Gospel wären jetzt nicht schlecht oder ein total verrücktes Weihnachtsmärchen mit viel Fantasie, ein Schmunzelstück für glänzende Augen. Oder, oder, oder…
Ist das die TomtarIne
die schüchterne, gefundene über die Du bei mir/drüben berichtet hast?
Liebe Bruni: Nix von allem – sondern einfach ein reiner Männerabend (ohne TomtarIne) mit vieeel Spass
@ NiRAk: Leider NEIN. Damals wusste ich doch gar nicht, was ein Tomtar geschweige denn eine TomtarIne ist. Erst DU hast mich darüber aufgeklärt. ABER da hast du mich jetzt auf eine Idee gebracht > nach dem nächsten Fotoshooting sage ich einfach: „Hi …, du bist ab sofort MEINE TomtarIne. Und laut Fachauskunft von NiRAk darf eine TomtarIne das Haus, in dem sie entdeckt und als TomtarIne angesprochen wurde, nicht mehr verlassen und gehört …“ Danke liebe NiRAk für diesen heißen Tipp. Danke. Da wäre ich allein nieee drauf gekommen.
Also Tomtarine ist aber keine offizielle Bezeichnung für einen weiblichen Tomte
Aber die Legende .. die darfst Du so weitergeben !!!
Ihre wollige Ausrüstung ist bei DIESEM Schneefall ja TOTAL wichtig,
aber diese Wörtliche-Pracht dauert nur bis 4. Jänner
und dann kann sich Deine gefangene Tomtarine ja entblättern : )
Dann war es natürlich doch ein heißer Tip von mir ..
Nachdem es bei mir ja inzwischen auch schneit, habe ich mich umgeschaut und – siehe da > ich sah einen einsamen (richtigen) Tomtar auf einer dicken Kerze. Vielleicht wartet er auf ein Tomtar girl bzw. auf SEINE Tomtarine?
Hoffentlich ist bald der 4. Januar – leider hört es zwar dann auf zu schneien, dafür aber …
Ist die Dame in Weiß auf dem Foto nicht gefrohren? Sie hat zu wenig Kleider…:)